Erst wenn man selber Mama geworden ist, wird einem bewusst, wieviel die eigene Mutter
geleistet hat. Man denkt an die vergangene Kindheit zurück, an gemeinsame Reisen, Erlebnisse und Unternehmungen mit der Familie.
Damals wurde man durch
Weisheiten und
Wahrheiten geprägt, konnte
sich immer auf die Eltern verlassen, weil Versprechen eingehalten
wurden (was sehr wichtig ist) und durch Liebe & Geborgenheit hatten
wir eine unvergessliche Kindheit ohne Kummer und Sorgen.
Und dabei ist mir klar geworden, dass ich meine Mutter nicht für immer haben werde, weil es der Lauf des Lebens so einfordert. Die nächste Generation ist geboren worden und meine Eltern sind keine gefühlte 40 mehr, wie in meiner Kindheit früher. Die Konsequenz dieser Wahrheit macht mich an manchen Tagen traurig, auch weil wir weit weg wohnen und ich bei jedem Besuch das Altern miterlebe.
Deswegen möchte ich meiner Mutter einfach häufiger danken und ihr sagen, wie sehr ich sie liebe. Ohne Grund, einfach so. Weil ich weiß, dass sie irgendwann nicht mehr da sein wird. Ein schrecklicher Gedanke....