Österreich feiert sich heute selbst und warum das so ist, erkläre ich natürlich gleich mal dazu.
"Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich zunächst bis 1955 unter
Besatzungsrecht. In dieser Zeit gab es keinen Nationalfeiertag. Durch
den Österreichischen Staatsvertrag erlangte Österreich schließlich im
Juli 1955 seine volle Souveränität zurück. Damit war jedoch eine 90 Tage
Frist für den Abzug der Alliierten Besatzungstruppen verbunden. Diese
Frist endete am 25. Oktober 1955. Um die Neutralität Österreichs und
nicht den Truppenabzug zu unterstreichen, wurde das Datum 1956 auf den
26. Oktober verschoben, weil an diesem Tag der Neutralitätsbeschluss des
Bundesverfassungsgesetzes In Kraft trat. An diesem Tag sollte jedes
Jahr die österreichische Flagge gehisst werden, wodurch der Begriff "Tag
der Fahne" entstand.
1965 wurde der "Tag der Fahne" am 26. Oktober in den Nationalfeiertag
Österreich umgewandelt. Zwei weitere Jahre später wurde dieser Feiertag
mit allen anderen Feiertagen in Österreich auf eine Stufe gestellt.
Seitdem ist der 26. Oktober ein arbeitsfreier Tag in ganz Österreich und
es gilt überall die Feiertagsruhe." Quelle
Neben diversen
Festlichkeiten, gibt es heute in Wien für Kultrufreunde viele offene
Museen, ermäßigte Tickets, Wanderläufe usw. Die Menschen begeben sich auf die Straßen, um zu zeigen, wie gut es allen geht.
Der
Nationalstolz ist also ungebrochen, erst recht wenn man bedenkt, dass Österreich mittlerweile das 12. reichste Land der Welt ist. Nach den Wahlen diskutieren die Menschen natürlich viel, auch weil es um ihre (schöne) Zukunft geht und im Alltag wird ja sowieso gerne gesudert (genörgelt & gejammert), wo es nur geht. Je mehr Ösis irgendwo zusammensitzen, desto mehr wird gejammert.