Am Anfang meiner Schwangerschaft habe ich einige Geburtberichte gelesen, weil mich das Thema interessiert hat und ich verschiedene Sichtweisen sehen wollte. (Bsp. parents.at)
Nach einiger Zeit musste ich jedoch feststellen, dass vorwiegend schwierige Geburten und Komplikationen beschrieben werden und nur ganz wenig über positive Geburtserlebnisse berichtet wird. Diese "Anhäufung" von Schmerzen, Traumata und Schock hat mich irgendwann so verunsichtert, dass ich mir
eingeredet habe, eine einfache Geburt wäre relativ unwahrscheinlich durchzuführen.
Im Zeitalter von google & co diagnostiziert man sich ja schnell mal
selbst irgendwelche Erkrankungen und zieht aufgrund persönlicher Symptome schnell Rückschlüsse auf Krankheiten, die gar nicht vorhanden sind.
Dann liest man irgendwo einen
Geburtsbericht einer Frau (ohne die Vorerkankung zu kennen) im Internet und denkt automatisch, dass man ganz sicher den gleichen Ausgang haben wird, wie bei Frau xy im Internetforum...
Ich empfehle daher allen Schwangeren einen wohlgemeinten Tipp: Lasst euch nicht verrückt machen und sucht nicht nach bestimmten Geburtberichten!
Im Sinne einer positiven Grundeinstellung und freien Gedanken empfehle ich übrigens das Thema Hypnobirthing! Auch wenn ich keine schmerzfreie Geburt hatte, sind positive Gedanken und eine offene Einstellung ("Nicht aufgeben!") sehr wichtig, um irgendwie Kraft zu schöpfen.
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| Ctg |
Aufgrund der Tatsache, dass manche Leser etwas sensibler sind als andere, habe ich mich entschlossen, 2 Geburtsberichte zu schreiben.
1. Der Ablauf einer Geburt
2. Der ehrliche Geburtsbericht (ungeschöhnt, medizinisch)