Samstag, 22. Juni 2013

Auswandern nach Österreich (Land & Leute)

1. Land & Leute

Zum Thema Mentalität gibt es einige interessante und lustige Bücher, da zwischen den Deutschen (den Piefkes) und den Österreichern (Ösis) irgendwie eine Hassliebe besteht. Trotz allem sind wir (als Deutsche) immer freundlich und zuvorkommend empfangen und bedient worden. (Was man in "Westdeutschland" nicht so sagen kann, wenn man als "Ostdeutscher" verreist).
Sicherlich muss man sich hin und wieder ein paar Witze anhören, da auch die Ösis einige Vorurteile über uns Deutsche haben (Marmaldinger^^).





In Österreich wohnen nur 8.3 Mio Menschen und das auf 9 Bundesländer verteilt.
Durch die räumliche Nähe zu Deutschland, Schweiz und Italien verspüren die Menschen in den Grenzregionen oft eine Art Nähe und Verbundenheit zu den Nachbarn.
- Oberösterreich: Die Nähe zu Bayern
- Tirol - Bergvolk, die am liebsten Südtiroler wären

- Vorarlberger - sprachlich & mental wie Schweizer
- Wiener - morbid, schimpfen viel, oft als arrogant/herablassend empfunden (Großstädter halt)

Der Großteil der Österreicher wurde durch Könige und Kaiser (k.u.k. Monarchie) geprägt, der Wiener Schmäh ist vielen bekannt, auch wenn die einzelnen Bundesländer die Wiener so lieb haben, wie die Brandenburger die Berliner ...

Auch in Österreich herrscht die Bürokratie, was aber noch viel Schlimmer ist:


Titel & Auszeichnungen
NICHTS ist für einen Österreicher wichtiger als sein Titel, egal wie unwichtig er noch erscheinen mag. Für viele Titel und Auszeichnungen muss man gar keine Qualifikation oder Fortbilung nachweisen, man muss nur dabei sein! 1918 wurden zwar die Adelstitel abgeschafft, dass muss aber nicht heißen, dass man in Österreich keinen schönen Titel tragen kann. Es gibt immerhin noch 900 verschiedene Titel zur Auswahl!

Natürlich haben sich viele Doktoren ihren Titel schwer verdient und wir wurden immer charmant und kompetent beraten (keinesfalls arrogant, wie man vermutet). Aber es gibt genügend Negativbeispiele...

Übersicht:
  • akademische Grade (Dr. Prof. usw.)
  • Ingenieur
  • Amtstitel
  • Berufstitel
  • Ehrenzeichen & Auszeichnungen

Herr Magnifizenz! 
- Rektor einer Universität (veraltet)

Herr Hofrat!
- für verdiente Verwaltungsbeamte

Herr Professor!
- normalerweise für Universitätsprofessoren
--> auch für beamtete Lehrer (höherer Schulen) oder Vertragslehrer

"Nochmals die Lehrer als Beispiel: Der Bundespräsident kann Lehrer, die sich Verdienste um Österreich erworben haben, mit folgenden Berufstiteln auszeichnen: Hofrat, Regierungsrat, Oberstudienrat, Studienrat, Oberschulrat und Schulrat. Der Berufstitel wird nach dem Amtstitel, jedoch vor einem akademischen Grad geführt. Beispiel: Dir. HR Hon.-Prof. Dr. Dr.h.c. H.E." Land der Titel


Komisch oder? In Deutschland wird man nur Oberschulrat, wenn man auch im Schulrat sitzt und in der Kommission arbeitet...


Frau Magister!
Was bei uns in Deutschland der einfache Bachelor ist, nennst sich in Österreich gehoben "Magister", ein Diplom-Studium (4-6 Jahre).


Herr Doktor!
Man muss auch anmerken, dass viele Leute für irgendeine Tätigkeit einen Titel bekommen und sich dann für Herrn Doktor hält. Selbst durch eine Hochzeit geht für manche Menschen der Doktortitel des Ehepartners automatisch mit zur Ehefrau über, herrlich. Es möchten also einige Leute mit Frau Dr. angeredet werden, obwohl da gar kein Doktortitel vorhanden ist. Das habe ich schon mehrfach erlebt und war darüber arg erstaunt, weil ich ja automatisch davon ausgegangen bin, dass SIE (Frau Doktor) auch kompetent ist, weil sie 7-8 Jahre studiert hat. Aber nein: SIE war Sprechstundenhilfe^^ und hat gar keinen Doktortitel.
 
Das muss man tolerieren, jedoch nicht akzeptieren^^... So sind die Österreicher manchmal.


Zeitungsberichte dazu, wo sich die Österreicher auch mal selbst auf die Schippe nehmen:
- Land der Titel
- Heimat bist du großer Titel
- Angriff auf die öst. Titelsucht
- Warum Österreicher Titel kaufen wollen
- Was ein MBA wirklich wert ist
- Titel in der Berufswelt

Bericht Heute.at


 
Bericht orf.at




Typus
  • Der Österreicher an sich ist ein geselliger, lockerer Ty, der nichts mehr hasst, als Stress & Hektik. So eine Hektik kann man als Deutscher in Österreich oft mal versprühen, da wir es gewohnt sind (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit) bestellte Dinge (oder Terminvergaben) entsprechend pünktlich zu erhalten.
  • Die Verlässlichkeit von Handwerkern ist in Österreich leider sehr schwach, was mich immer wieder auf die Palme bringt. Für einen Termin (Elektriker, Heizungsservice) kann man schon mal 4 Wochen warten, auf Rückrufe sollte man sich selbst bei großen Firmen (Vaillant, Buderus, Baumärkte!, Möbelhäuser) nicht verlassen.Will man etwas zeitgemäß über die Bühne bringen, muss man dran bleiben und Druck machen...
  • Oft bemerkt man eine wehmütige Grundhaltung, weil vielleicht alten Zeiten nachgeweint wird. Dies zeigt sich teilweise auch in der Statistik wieder: Es sterben jedes Jahr doppelt soviele Menschen an Selbstmord, als an einem Verkehrunfall ! Irgendwie schockierend. Depressionen sind auch eine Art Volkskrankheit in Österreich.
  • Ansonsten kann man von einer ordentlichen Gastfreundlichkeit sprechen. Egal wo man hinfährt, überall wird man als Gast freundlich und zuvorkommend empfangen. Die Österreicher im ländlichen Bereich sind eh sehr gesellig. Im Sommer und Herbst gibt es fast in jeder Gemeinde Mostkost, wo reichlich getrunken wird. Sobald die Bauern die neuesten Säfte präsentiert haben, wird es gesellig. Jeder Ort hat dann (angeblich) den besten Most! Auch die Jausenstationen sind sehr beliebt und immer voll. So eine kleine Brotzeit oder deftige Fleischscheiben lassen das Herz eines Österreichers höher schlagen... Alle möglichen Ernten werden dann auch groß gefeiert: Spargelfest, Marillen, Kirschen, Kürbisse und natürlich die Wildwochen.
  • Die Tradition ist den Österreichern sehr wichtig, dass sieht man auch daran, wenn selbst junge Mädl im modischen Dirndl umherlaufen. Trachten sind wieder IN und werden obligatorisch bei jeder Maturafeier getragen.
  • Etwas engstirnig wird das Thema Schule & Ausbildung gesehen. Die meisten Kinder werden so gedrillt, dass sie unbedingt aufs Gymnasium kommen, auch wenn diese Schulform nicht optimal für sie ist. Der Druck ist also groß, dass aus jedem etwas wird. Im krassen Gegensatz dazu stehen die 08/15 Schüler, deren Eltern keinerlei Ansprüche haben. Nach 9 Jahren Schulzeit gehts dann direkt (ohne Berufsausbildung) in einen Hilfsjob. 
 
  • Fortbildungen: Ich kenne leider einige  Erwachsene hier, die in ihrem Leben nie eine Ausbildung gemacht haben und dann von einem Job zum anderen gesprungen sind oder jahrelang als Putzkraft gearbeitet haben. Laut eigener Aussage hatten sie nie den Wunsch (Ehrgeiz, Motivation?) sich fortzubilden oder Karrieremäßig aufzusteigen.
  • Eine gewisse Bequemlichkeit (Faulheit?) besteht sogar bei gratis Fortbildungen. Im Betrieb von meinem Mann gab es die Möglichkeit mehrere Fortbildungen (in der Arbeitszeit!) zu machen, die vom Betrieb bezahlt wurden (2000-3000€). Bei rund 30 Personen haben sich nur 2 Mitarbeiter dazu entschieden an (allen angebotenen) Fortbildungen teilzunehmen (= 2 Deutsche^^). Antworten der anderen  Mitarbeiter: "naaa, da muss ich extra hinfahren, da habe ich keine Lust zu...", "das ist zu anstrengend", "bringt mir doch nichts".... usw.

Im Allgemeinen fehlt das duale Ausbildungssystem in Österreich, viele junge Leute sind ohne richtige Berufsausbildung und hängen nach der Hauptschule oft nur 1 Jahr Handelsschule oder ähnliches dran. Die Berufserfahrung und Praxis in einem Betrieb fehlt somit komplett. UND das merkt man dann auch bei den Handwerkern und ähnliches. Man kann sich leider nicht auf jeden verlassen und das betrifft sogar Möbellieferungen von großen Firmen.

Büchertipp: Link  Link,  Link
Österreichisches Bildungssystem PDF



2. Arbeit
Die Arbeitssituation in Österreich ist für qualifizierte junge Menschen sehr gut, würde ich allgemein mal sagen. Wer sich mit einer dt. Ausbildung vorstellt, ist gefragt und kann sich bei Leasingagenturen kaum vor Angeboten retten. Wer dauerhaft bleiben will, kann mit einer gut bezahlten Leasingstelle einen ersten Einstieg finden. Da man mit deutschem Wohnsitz noch eine Ablöse (Unterkunft, Essen) erhält, kann man sich in Ruhe nach einer Wohnung und Festanstellung umsehen.
Auch wer erst noch mit dem Auswandern plant, kann in den einschlägigen Jobbörsen schon mal suchen
Die Rückmeldungsquote (incl. Vorstellungsgespräch) ist auch sehr hoch.
In Deutschland habe ich auf 50 Bewerbungen ca. 45 Absagen bekommen,davon 5 schriftlich, der Rest nur auf eigene Rückfrage...
In Österreich habe ich auf 50 Bewerbungen 30 Vorstellungen, 10 Rückmeldungen (engere Auswahl) und max. 10 Absagen bekommen...

Arbeitsamt AMS (Link), Der Standard (Link), Karriere (Link), Jobkralle (Link)

Wer endlich eine Stelle ergattert hat, sollte sich von seiner besten Seite zeigen. 4 Wochen gelten als Probefrist, danach arbeitet man meist unbefristet. Die Arbeitsrechte werden durch die Arbeiterkammer umgesetzt und man kann sich mit jedem Problem an die AK wenden.Je nach Berufsbranche wird man nach Kollektivvertrag bezahlt, was einem Mindestlohn entspricht. Link


GEHALT:
In Österreich wird insgesamt 14x Gehalt gezahlt, da Urlaubs- und Weihnachtsremutation Weihnachtsremuneration^^ doppelter Lohn sind.


KRANKENVERSICHERUNG:

Im Grundprinzip kann man sich die Versicherung nicht aussuchen, es sei denn, man versichert sich zusätzlich privat. Jeder, der über der Geringfügigkeitsgrenze von 376€ liegt, wird automatisch Krankenversichert (Pflichtversicherung). Je nachdem wo man wohnt, wird man in eine Gebietskrankenkasse zugewiesen. Ist eigentlich sehr praktisch, weil man auch in fast jedem Größeren Ort eine Vertretung hat und mal schnell hinfahren kann.
Eine Praxisgebühr muss man nicht zahlen und es gibt noch viele Arzneimittel auf Rezept.

Noch interessanter ist das Thema Pillenrezept (Frauen), da man hier einen Zettel für das ganze Jahr bekommt.
In Deutschland geht man zum Frauenarzt, der dann fragt, für wieviel Monate man die Pille XY braucht (Bsp. 6 Monatspackung). Dann bekommt man ein Rezept für die 6er Packung und geht in die Apotheke. Verliert man das Rezept oder einen Monatsstreifen (aus welchen Grund auch immer), muss man nochmal extra zum Arzt und sich ein neues Pillenrezept holen.
In Österreich gibt es so ein Problem nicht. Man geht zum Frauenarzt, lässt sich beraten und bekommt dann ein "Universalrezept", was ungefähr 1 Jahr gültig ist. Da wird die entsprechende Sorte (Pille) angekreuzt und man kann damit in die Apotheke gehen. Erst hier entscheidet man sich für die Abpackung & Preis.
Die Apotheke macht dann auf die Rückseite einen Stempel, aber die genaue Menge wird auch nicht wirklich kontrolliert.




weiter gehts hier

Kommentare:

  1. Sag mal was machst Du beruflich? Und: die Beschreibung der Österreicher bedient sich jeden Klischees, ist teilweise beleidigend und schlichweg Quatsch

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Leider sind viele Klischees wahr, so lustig es auch manchmal ist. Ich arbeite im Pharmabereich, wieso?

      Löschen
  2. Naja weil du ja anscheinend über alles bestens Bescheid weißt - inklusive der österreichischen Mentalität......Nur ein Beispiel: ich selbst hab einen Titel - verwende ihn nicht, will nicht damit angesprochen werden und ich kenne niemanden der auf seinen Titel Wert legt........Na vielleicht soll ich einen Blog über ''Piefkes'' verfassen;);)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da gehörst du aber zur angenehmen Ausnahme (evtl. Magister?)....
      Ich habe auch einen Titel, würde aber nie drauf bestehen, beim Telefon oder Aufrufen andauernd (wichtigtuerisch) so genannt zu werden.

      Natürlich sollte man den Text mit einem zwinkernden Auge lesen, es ist natürlich leicht ironisch gemeint. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Wie würdest du die Mentalität beschreiben?

      Löschen
  3. Ahja und ein "Magister" hat mit einem "Bachelor" nix zu tun - weil der ist nur ein halbes Studium;-) "Mästet" ist ein ganzes Studium - vergleichbar einem "Magister". Das mit dem Bachelor ist ja sowieso nonsense in Ö - weil damit gibt's keinen Job;-) DIE österreichische Mentalität gibt es nicht - dafür sind wir zu unterschiedlich;-) Und welcher Titel kleidet deinen Namen? LG

    AntwortenLöschen
  4. Das Magisterstudium (1-2 Jahre) kann nun mal (leider) direkt nach einem postsekundären Bildungsabschluss (Berufsschule etc.) durchgeführt werden. Eine wirkliche Qualifizierung in dem entsprechenden Themenbereich ist daher wohl schon als recht merkwürdig anzusehen.

    Weiteres gerne per E-Mail (siehe Kontaktformular)

    AntwortenLöschen
  5. Ein Magisterstudium hat als Vorbedingung eine Matura! Bevor du so was schreibst - informiere dich biiiiittttteeeee, plus: ein Magisterstudium dauert länger als 1-2 Jahre! In 1-2 Jahren hast höchstens einen vollkommen wertlosen Bachelor;) oder einen Mag.(FH) der aber mit einem Studium nix zu tun hat! Mit einer Berufsschule kannst in Österreich gar nix studieren.....
    Und: ich hätte dir gerne eine E-Mail geschrieben - ein Kontaktformular finde ich aber nicht.

    AntwortenLöschen
  6. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Man benötigt einen postsekundären Bildungsabschluss von einer Universität, Fachhochschule, Akademie und Kollegs (ist für mich ne Berufsschule^^)... dafür braucht man sicherlich Matura/Abitur ODER nur die Studienberechtigungsprüfung (Berufsreife!)

    Nach dem fertigen Bachelor/Bakkalaureatsstudium (3-4J) hängt man 1-2 Jahre dran und hat den Magister, Fakt.


    Das Kontaktformular findet man übrigens unter KONTAKT, sollte man als studierte Person aber einfach finden können.... ;-)

    AntwortenLöschen
  7. Da du scheinbar in deinem Umfeld einen falschen Eindruck über das österr. Bildungssystem erhalten hast hier eine kurze Zusammenfassung:
    4 Jahre Volksschule
    4 Jahre Hauptschule/Neue Mittelschule/Gynasium Unterstufe
    danach gibt es folgende Möglichkeiten
    1 Jahr Polytechnischer Lehrgang
    3 - 4 (je nach Fachgebiet) Jahre Berufbildende mittlere Schule
    4 Jahre Gymnasium Oberstufe (Abschluss Matura)
    5 Jahre Berufsbildende Höhere Schule (Abschluss Matura)

    wer sich für einen Lehrberuf entscheidet (nach mind. 9 Pflichtschuljahren) hat 3 - 4 Jahre Lehrzeit in einem Betrieb mit mind. 1 Tag/Woche Berufsschule (teilweise geblockt) = duales Ausbildungssystem

    Für eine Fachhochschule oder ein Universitätsstudium wird man zugelassen wenn man eine Matura hat oder eine Berufsreifeprüfung (nur für Personen mit abgeschlossener Lehre, nur für Studien die dem Berufsfeld entsprechen) oder eine Studienberechtigungsprüfung (für alle Studien, ergänzend zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung, gefordert werden die allgemeinbildenden Fächer, die dann gemeinsam mit der Berufsausbildung eine Befähigung entsprechend einer Berufsbildenden Höheren Schule entsprechen) ablegt.

    Fachhochschule - eh bekannt Bachelor und anschl. Master
    Universität - heute: Bachelor, Master, Doktor
    früher (vor Bologna): Magister in technischen Studien Diplomingenieur (entspricht in etwas dem Master) anschl. Doktoratsstudium

    Ich finde deine Betrachtung des Bildungssystems ziemlich oberflächlich und es erweckt den Eindruck als würden Österreicher keine Ausbildung absolvieren sondern nur im husch husch Verfahren Titel abstauben.

    Lg
    aus Wien

    AntwortenLöschen
  8. Noch eine Ergänzung zu den Kollegs - diese entsprechen den Berufsbildenden Höheren Schulen ohne dem Allgemeinbildenden Teil und können daher nur von Personen besucht werden die bereits eine Matura haben. Nach Abschluss des Kollegs hat man dann einen Abschluss entsprechend der Matura in einer Berufsbildenden Höhren Schule. Wird von Maturanten einer AHS gewählt bzw. von Absolventen einer BHS die ihre Berufsbildenden Kentnisse erweitern möchten.

    AntwortenLöschen

Sag was, ich beiße nicht ;-)

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...