Dienstag, 19. November 2013

Schwangerschaft: Pränataldiagnostik (OS)

Eine besondere Untersuchung stellt das Organscreening da, welches zwischen der 20. und 24. Schwangerschaftswoche durchgeführt wird.
Sobald das Baby die 20. Woche erreicht, sind die Organe soweit ausgereift, dass man diese per präzisem Ultraschall genauer untersuchen kann.

  • Organscreening
  • Doppleruntersuchung


Warum?






Durch das frühzeitige Entdecken bestimmter Probleme, kann eine vorgeburtliche Therapie eingeleitet werden. Weiterhin würde beispielsweise ein Herzfehler für uns bedeuten, ein anderes Krankenhaus mit einem Herzspezialisten zu wählen.
 

Organscreening
Beim OS geht es um die Erkennung von anatomischen Auffälligkeiten oder krankhaften Veränderungen. Hier werden folgende Organe (Größe, Aussehen) untersucht:
Herz, Zentrale Nervensystem, Herz, Nieren, Bauchwand, Gaumen, usw.

Bestimmte Missbildungen, die u.a. durch Mangelernährung verursacht werden können
- Gaumenspalte / Rachitis (Mangel an Folsäure, Überdosierung Vitamin A)
- offener Rücken /spina bifida (Mangel an Folsäure)
- Leistenbruch / Hernien (erhöhter Druck im Bauchraum, etc.)

So ist es möglich, bestimmte Probleme vor der Geburt zu beheben. Info

Thema Fötalchirurgie:
- offener Rücken, offene Bauchwand
- Zwerchfellhernie
- Kehlkopf- und Luftröhrenverschlüsse
- bestimmte Herzfehler


Zwar besteht zu 30% das Risiko einer Frühgeburt, aber wenn es um eine schwerwiegende Krankheit geht, bei der das ungeborene Baby nicht lebensfähig wäre, was dann?

Die Überlebenswahrscheinlichkeit des ungeborenen Babies steigert sich somit enorm.




Dopplersonografie

Bei dieser Untersuchung wird es laut und zwar im Inneren. Der Schallkopf erzeugt einen Ton und dadurch kann man den Blutfluss der Versorgungsorgane usw. darstellen.

Die Blutflussrichtung wird rot und blau dargestellt (siehe hier) und dadurch die Durchblutung der Gebärmutter und der Nabelschnur anzeigen.
Zusätzlich untersucht man hiermit die Herzfunktion und ob alle Herzklappen richtig arbeiten (Strömungsverhältnis).


"Neben speziellen Geräten erfordert das Organscreening sehr viel Erfahrung. Was sich für den behandelnden Arzt auf den Bildern erkennen lässt, hängt u.a. auch von Faktoren wie der Fruchtwassermenge, der Lage des Babys, der Schwangerschaftswoche und auch der Stärke der Bauchdecke ab. Deshalb überweisen Ärzte die werdende Mutter meistens an speziell qualifizierte Kollegen (Stufe II oder III zertifiziert nach dem Konzept der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, DEGUM). Diese Spezialisten arbeiten i.d.R. mit so genannten 3D-Ultraschallgeräten. Sie erlauben die räumliche Darstellung des ungeborenen Kindes. Seltener, da sehr teuer, sind Geräte, die mit 4D-Technik arbeiten. Dabei lassen sich die hoch aufgelösten Bilder zusätzlich bewegen und nahezu in Echtzeit betrachten." (Quelle)




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