Willkommen in 2026!
Ab heute starten wieder ganz neue Möglichkeiten für Neujahrsvorsätze und auch 365 Tage, um Ziele zu erreichen oder etwas im eigenen Leben zu ändern.
2025 war intensiv, herausfordernd und endete für mich überraschend mit einem Jobwechsel. Wenn man neue Menschen kennenlernt, erhält man immer auch Einblicke in andere Lebensmodelle und zieht vielleicht sogar positiven Input zum Thema Finanzen daraus.
Der Jahreswechsel bietet immer eine kleine Pause und die Möglichkeit um Rückschau zu halten ... und neu zu planen. Ich nutzte die Feiertage immer gerne für ein paar (lästige) Büroarbeiten und meine eigene "Bilanz". Es ist recht praktisch und sinnvoll, wenn man die eigenen Finanzen in der Hand hat und auch exakt sagen kann, wo das liebe Geld so hinfliesst.
Das Einsparpotenzial ergibt sich meist recht schnell, wenn man eine ehrliche Ausgabenübersicht zusammenbekommt.
Die beste Zeit zum Wechseln (in jeglicher Hinsicht) ist nämlich jetzt!
Eine finanzielle Übersicht kann viele Probleme & Potenziale aufdecken:
- Du zahlst monatlich mehr als 50% vom Einkommen für Wohnen und Mobilität? Dann ist es Zeit hier etwas zu ändern, um mehr Geld fürs Leben zu haben.
Quick Win: Betriebskosten checken (Stromfresser, Heizen & Lüften etc) und Mobilitätsthemen prüfen (Auto ersetzen, Carsharing, Mitfahrzentrale, Gruppentickets etc)
- Deine Versicherungen für Haus/Pkw und Ausgaben für Strom/ Gas sind seit Jahren die gleichen? Einen echten Treuebonus gibt es schon seit Ewigkeiten nicht mehr und daher lohnt es sich zu Vergleichen!
Auch reduziert die jährliche Zahlung (!) von bestimmten Versicherungen die Gesamtkosten enorm!
- Die Ausgaben für Lebensmittel sind auch bei dir explodiert? Mit etwas Planung und Einkaufsliste lässt sich sehr viel einsparen. Thema Anti Foodwaste: TooGoodToGo oder Retterbox kaufen.
- Du bist mit einigen Abonnements für Zeitungen oder Streaminganbietern o.ä. eingebunden? Hier lohnt sich der Familientarif (Beispiel), anstatt Einzelverträge für jeden Haushalt!
Oder zahlst du teure Handytarife, um das neue IPhone auf Raten abzuzahlen?
Die wichtigste Frage:
Was sind die grossen Brocken auf meiner Ausgabenliste? Wofür wird die Hälfte meiner Lohnarbeit verwendet und was zahle ich eigentlich für Konsum?
Ein Beispiel: 2 Personen verdienen zusammen 3000€. 60% vom Einkommen werden fürs Wohnen (1200€) und Mobilität (600€) = Autokredit, Kfz-Versicherung, Tanken, Reparaturen, Reifen; Anreise Arbeit, Urlaub, Einkaufsfahrten, Bus & Bahn usw. verwendet.
In Summe gehen also 1800€ monatlich für 2 Basics vom Konto, zusammen mit dem Essen dann über 2500€. Ist dies rein fiktiv? Ich würde sagen nein und ein Einzelfall ist so eine Ausgabensituation sicher auch nicht, da ich mindestens 3 Paare im nahen Umfeld kenne, welche exakt so wirtschaften...
Das Urlaubs/Weihnachtsgeld ist dann oft auch kein erfreulicher Puffer für später, sondern wird dringend für Heizung oder sonstige überfällige Rechnungen erwartet. Man kämpft sich so durchs Leben.
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| (Beispielwerte) Diagramm www.rechner.club |
Meine Checkliste:
1. Ehrliche Aufstellung der Ausgaben (als Beispiel nimmt man ein Quartal, um einen Durchschnittswert zu erhalten).
Hier sollten wirklich alle Ausgaben, auch das schnelle Auswärtsessen notiert werden.
- Täglich 6€ beim Bäcker oder Starbucks vor der Arbeit? Das summiert sich monatlich (20 Arbeitstage) auf 120€ für Snacks & Kaffee....
- Du kaufst Getränke immer unterwegs? Dann schau dir ein 6er Pack Wasser/Cola/ Energydrinks mal im Supermarkt an..
| Ausgaben |
Einsparpotenzial |
| Wohnen |
Stromanbieter, Hausratversicherung vergleichen |
| Mobilität |
Kfz-Versicherung vergleichen |
| Lebensmittel |
Aktionsfinder & Wochenplan |
Wer heute verschiedene Versicherungen schnell & einfach preislich vergleichen will, kann dies online bei www.durchblicker.at oder ähnlichen Portalen erledigen.
2. Visualisierung der Ausgaben
Wieviel Prozent vom Haushaltseinkommen machen die fixen Kosten (Miete, Strom, Versicherung) aus und welche Ausgaben sind variabel (Freizeit, Essen) und auch optimierbar?
Natürlich muss man hierbei auch die infrastrukturellen Herausforderungen beachten. Ein Leben in der Stadt hat viele Vorteile (geringe Mobilitätskosten, Kulturangebote) aber auch Nachteile (hohe Wohnkosten pro m2).
Im Vergleich sind Wohnungen/Häuser in ländlichen Gebieten deutlich günstiger, jedoch muss man oft Fahrtkosten & Zeit gegenrechnen.
Auch problematisch:
mit steigendem Einkommen erhöhen sich oft schnell bestimmte Ausgaben und Ansprüche an den Wohnstandard.
3. Zielsetzung
Durch finanzielle Optimierungen kann das freie Einkommen nun ganz anders verwendet werden:
- erhöhte Sparmöglichkeit (Sparbuch, ETF-Sparplan, Bausparer, Kredittilgung)
- Rücklagenaufbau (für Urlaub oder Anschaffung)
- Absicherung durch Versicherung (Krankenzusatzversicherung, Lebensversicherung etc.)
- Aufbau neuer Hobbies oder Freizeitbeschäftigung (Theater, Musicals).
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