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Dienstag, 5. März 2013

Kauftipp: Amazon Kindle (E-Book Reader)

Seit einigen Jahren lese ich fast nur noch e-Books, da mir die dicken Schinken, oft zu schwer waren und sind.
Durch die leichten Lesegeräte kann man unterwegs oder in der Badewanne schnell und einfach lesen.

Am Anfang hatte ich einen E-Book-Reader von Weltbild, der aber technisch nicht lange durchhielt. Die wichtigste Taste (Vorwärtsblättern) funktionierte nach ca. 18 Monaten gar nicht mehr.
Es war praktisch nur ein kleiner LCD-Monitor (Trekstor), der aber aufgrund des enormen Stromverbrauchs ständig an der Steckdose hing. Ich lese fast jeden Abend so 30-60 min und da musste man schon jedes Wochenende nachladen. Der Vorteil war aber das helle Display und so konnte man auch im Dunkeln lesen, dafür ging es draußen (Sonnenspiegelung) gar nicht. Etwas nervig war das Umblättern (LCD Display halt).

Foto: chip.de

Die neuen E-Book-Reader mit E-Ink sind entspiegelt und funktionieren daher anders, was auch dazu führt dass der Akku deutlich länger hält (>1 Monat).

Günstige Geräte gibt es bereits ab 60€ (Weltbild, Thalia), der Marktführer KINDLE kostet 79€-199€ (Amazon).

Was vor 2 Jahre noch ein Traum war, ist heute obligatorisch: W-Lan. So kann man sich überall neue Bücher downloaden und den nächsten Buchtitel ohner Verzögerung (im Urlaub etc.) weiterlesen.

Wer noch keinen E-Book-Reader hat, aber gerne viel liest, hier ein paar Kauftipps.




1. Display
Meine Mutter hat sich so ein Tablet PC (200€) gekauft, weil sie hiermit e-Books lesen wollte.
Problem: Enormer Stromverbrauch, anfällig im Winter (LCD Kristalle!), schlechte Lesequalität.

Das Display ist das A und O bei einem E-Book-Reader. Sicherlich kann man sich das Buchformat auf Wunsch (Schriftgröße, Abstand) einstellen, aber lediglich die E-INK-Technik garantiert gestochen scharfe Buchstaben.
Um den Spass am Lesen nicht zu verlieren, sollte der Bildschirm also:
- entspiegelt,
- flimmerfrei,

- scharf gestochen sein

Beleuchtung: Ob man nun ein beleuchtetes Display nimmt oder nicht, hängt von der Leseart ab (wann lese ich am häufigsten?). Hier hat man sonst wieder einen extra Stromfresser, falls man es nicht braucht.

Touchdisplay: Ich wollte es nicht haben, da man andauernd die Fettfinger abwischen muss. Der Lesespass wird dadurch sichtlich getrübt. Mein Kindle hat an beiden Seiten federleichte Tasten, die das Vorblättern ermöglichen.


2. W-Lan
Da man sich die Bücher ja irgendwie kaufen muss, braucht man auch eine Schnittstelle, um diese von PC zum Gerät laden zu können. Zusätzlich kann man mit einem eingebauten Webbrowser direkt beim Buchhändler schoppen. Der KINDLE ist hier an Amazon gebunden, andere Bücher müsste man über USB raufziehen.

3. Cloud
Da der Speicherplatz auf elektr. Geräten nicht unbegrenzt ist, besteht die Möglichkeit, bereits gelesene Bücher in einem Online-Archiv zu speichern. Dadurch ist es auch teilweise möglich andere Geräte (PC) zu synchronisieren.

4. Format
Jeder Buchhändler hat ein anderes Leseformat und das sollte man auch beachten. Nicht jeder E-Book-Reader kann alle Formate lesen, die man evtl. auch im Alltag benutzt (PDF, txt). Das Standard-Format .mobi (Mobipocket) oder .epub ist hier praktisch Plattformübergreifend.

5. Preis:
Der Preis hängt natürlich wie immer stark von der Ausstattung (Speicher, Display, Extrafunktionen) ab.
Die kleinsten Speicher haben 1-2 GB, was im Prinzip auch vollkommen reicht. Die meisten Hersteller werben mit großem Speicherplatz für >2000 Bücher, aber was hat das für einen Sinn?
Erstmal kann man 2000 Bücher schlecht durchsortieren und wer muss/will immer soviele Bücher mitnehmen? Selbst im Urlaub lese ich keine 100 oder 500 Bücher und ich möchte auch nicht so viele Buchdateien auf dem Gerät speichern... aber ok.


Amazon
Der günstigste Kindle kostet 79€ - hier, der teuerste mit 3G Netz gleich 189€ (Paperwhite).
Großer Vorteil der 3G Version:
Kostenlose 3G-Mobilfunkverbindung WELTWEIT– nie wieder WLAN-Hotspots suchen und dafür bezahlen, keine Jahresverträge, keine monatlichen Gebühren.
--> Das bezieht sich natürlich nur auf den Zugriff auf den Amazon E-book-Shop, nicht das ganze Internet.


Ich habe mich für die günstige Variante des Kindle entschieden, da ich zu Hause auf das W-Lan-Netz zugreifen kann. Die Verarbeitung zum Billiggerät ist viel besser (Alurahmen vs. Plastik) und das Gewicht macht hier nur die Hälfte aus (170g Kindle), was wirklich federleicht ist. Der/Die/Das Kindle ist sehr robust und passt überall rein.

Was besonders schön ist: Mein Kindle hat eine eigene E-Mailadresse und so schicke ich mir einfach alle möglichen Texte per E-Mail an das Gerät. Da ich den Kindle nie ausschalte (verbraucht ja nur Strom beim Umblättern), ist die Datei sofort abrufbar. Super Idee.

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